Aktuelles

Hrsg.: Barbara Staats & Magdalena Stieb

Mit Texten von Anna Maria Stadler, Vladimir Vertlib, Lisa-Viktoria Niederberger, Christian Lorenz Müller, Katharina J, Ferner, Laura Freudenthaler, Marlen Mairhofer u. a..

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Utopische Dichtung der Gegenwart

Die Nähe zum Utopischen ist der Lyrik schon in die Wiege gelegt. Wie verhält es sich damit in der Gegenwart? In einer Zeit, die uns durch Kriege und Klimawandel zunehmend finster erscheint? Wo gelingt der Affekt des Hoffens? Was kann das Leben weit machen? Über 30 zeitgenössische Lyriker:innen entwickeln Utopie als Schreibform, suchen den guten Ort, spüren der Melancholie als Quell des Utopischen nach und formulieren Utopiekritik und Dystopie – mit Freude am Sowohl-als-auch, am Dazwischen-Dichten und einer großen Lust an der Sprache.

Björn Hayer (Hg.) | Anthologie

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Schreibpädagogik - Eine Einführung

Schreibpädagogik verbindet kreatives Schreiben mit pädagogischen Haltungen. Das Schreiben ist eine kreative Kunstform, die Gedanken, Gefühle und Erfahrungen zum Leben erweckt.

Schreibpädagogisches Schreiben hat gesellschaftliche Relevanz: Menschen stärken ihre (Schreib-)Stimmen, Teilhabe wird ermöglicht und Räume für Reflexion, Dialog und Perspektivwechsel werden geschaffen. Gleichzeitig fördert es die persönliche Entwicklung: Schreibende lernen, sich selbst besser wahrzunehmen, ihre Haltung zu schärfen und ihre Ausdrucksfähigkeit weiterzuentwickeln.

Mit den praktischen Übungen und inspirierenden Impulsen in diesem Buch begleiten wir dich auf deinem Weg als Schreibpädagog:in, damit deine eigenen Texte und die der anderen zum Leuchten kommen.

Erika Kronabitter / Louise Kienzl / Anja Benning (Hrsg.) Schreibpädagogik Eine Einführung 2026, 158 Seiten broschiert, € 24,00, ISBN 978-3-7799-8940-0

Auch als E-Book erhältlich

ET 20.03.2026

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Im Dorf

Übers Wochenende fahren wir ins Waldviertel. Du hast das Auto deiner Mutter ausgeborgt. Sie verbringt ein paar Tage in Spanien. Wir haben sie gemeinsam zum Flughafen gebracht. Ich eurem Geplänkel lauschend auf der Rückbank. Wieso fliegst du nur für ein Wochenende, denkst du gar nicht ans Klima. – Nicht jeder kann sich die Zeit einteilen, wie es ihm beliebt, das müsstest du doch gerade wissen. Ich mische mich nicht ins Gespräch ein, denke aber, dass ich sofort mit dir nach Spanien fliegen würde, selbst nur für ein verlängertes Wochenende, aber stattdessen fahren wir nun eben nach Niederösterreich. Es ist Marillenzeit und eines deiner Familienmitglieder spielt in der Blasmusik beim Dorffest oder so ähnlich. Stell dich auf eine ordentliche Jause und einen guten Rausch ein und wehe du steigst mir dann nicht mehr ins Auto. Ich bring uns nachhause.

Katharina J. Ferner für #kkl62 „Empfindlichkeit“

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In der Nacht ist die Liebe leicht

Wir sind ein Dazwischen, ein Innehalten, eine verschwommene Front

Morgen wieder wir: Paulina ist angehende Journalistin, mal mehr, mal weniger ambitioniert, und gerade im Horoskop-Ressort gestrandet. Isabella – Bella – ist ein It-Girl der Wiener Szene und immer auf dem Sprung zum nächsten Event. Ihre Geschichte beginnt im Café Venezia. Unter roten Schirmen verlieren sie sich in Gesprächen und ausweglos ineinander. Das Venezia bleibt ein Fixpunkt der beiden. Hier finden sie immer wieder zueinander zurück: als Paulina bei Bella einzieht und das alles gar nicht so einfach ist, als Bellas Mutter vor der Tür steht und bei den beiden unterkommen muss, als es Bella nach Berlin zieht und die Freiheit, die beide brauchen, zwischen ihnen Raum einnimmt.

ET 17.09.2026


DAS GEDICHT #33


DAS GEDICHT schlägt in seinem 33. Jahrgang eine Brücke der Verständigung zwischen den Generationen und lotet mit den Mitteln der Lyrik aus, welch großes Potenzial das Zusammenleben von Jung und Alt für unsere Gesellschaft bergen kann, sei es im öffentlichen Raum, am Arbeitsplatz oder im privaten Umfeld der Familie. 


Herausgegeben von Matthias Kröner und Anton G. Leitner

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Veranstaltungen

Veranstaltungen 2026

Sommer / Herbst 2026 - Details folgen zeitnah.
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18.07.2026, 18:00 Theaterpremiere: MOKRIT: Lederwasch, St. Leonhard / Tamsweg.
Weitere Termine: 19.07., 22.07., 24.07., 25.07., 26.07., 29.07. 31.07., 1.08., 2.08.)
26.07.-1.08. Frischer Tau, Mauterndorf.
8.08.2026 "Verbrüdert euch, Schwestern" von und mit Evelyn Bubich und Katharina J. Ferner, Solektiv, St. Pölten.
24.09.2026, 19:00 Buchpräsentation: Wir lieben nachts. Alte Schmiede, Wien.
25.09.2026, "salamanderin" beim Roter Salon, Musik & Lesung, Roter Salon der Oesterreichischen Interpretengesellschaft
(OESTIG LSG), Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien.
26.09.2026, Performance gemeinsam mit Chris Lauer am Poesie Plus Festival, Luxemburg.
30.09.2026, 19:00, Niedernsiller Stund, Samerstall, Niedernsill.
2.-04.10.2026 Lyrikworkshop am BöS gemeinsam mit Katharina Tiwald
11.10.2026, 19:00, ALSO - Literatursonntag, Lerchenfelderstraße 132, 1080 Wien.
16.10.2026 Lesung: Literatur im Schloss, Tamsweg.
19.11.2026, 19:00, "salamanderin" am ADIDO - Anno Dialekt Donnerstag, Lerchenfelderstraße 132, 1080 Wien.
13.11.2026, 19:30 Mosaik-Fest, Jazzit, Elisabethstraße, 5020 Salzburg.
29.11.2026 "wir lieben nachts" auf der Buch Wien.

Theater MOKRIT: Lederwasch

Das große MOKRIT Sommertheater rund um die Messner- und Künstlerfamilie Lederwasch als künstlerischer Auftakt zur Vorbereitung auf die Renovierung der Wallfahrtskirche St. Leonhard und der 600-Jahr Feier im Jahr 2033.

Premiere; Sa., 18.07.2026, 18:00
St. Leonhard / Tamsweg

Weitere Termine:
So., 19.07.2026, 18:00 Uhr
Mi., 22.07.2026, 18:00 Uhr
Fr., 24.07.2026, 18:00 Uhr
Sa., 25.07.2026, 18:00 Uhr
So., 26.07.2026, 18:00 Uhr
Mi., 29.07.2026, 18:00 Uhr
Fr., 31.07.2026, 18:00 Uhr
Sa., 01.08.2026, 18:00 Uhr
So., 02.08.2026, 18:00 Uhr

Eintritt: € 35.- / 28.- / 25.-

Verbrüdert euch, Schwestern!

19:30 Uhr, Weißer Saal. Solektiv, Verein für Kunst, Kultur und Natur, Spratzerner Kirchenweg 81-83, 3100 St. Pölten.

Das Literaturformat „Verbrüdert euch, Schwestern“ von und mit den Autor:innen Evelyn Bubich, Katharina J. Ferner und jopa jotakin ist ein performativer, literarischer Dialog über Bro Culture, informelle Machtstrukturen und exklusive Kommunikationsräume.

Der Weiße Saal wird zum Frauensalon mit künstlerischem Ambiente. Das Frauenzimmer ist als Dialograum zu Genderthemen konzipiert und steht in bewusster Beziehung zum Kaminzimmer, einem traditionell männlich geprägten Raum.