Aktuelles

In der Nacht ist die Liebe leicht

Wir sind ein Dazwischen, ein Innehalten, eine verschwommene Front

Morgen wieder wir: Paulina ist angehende Journalistin, mal mehr, mal weniger ambitioniert, und gerade im Horoskop-Ressort gestrandet. Isabella – Bella – ist ein It-Girl der Wiener Szene und immer auf dem Sprung zum nächsten Event. Ihre Geschichte beginnt im Café Venezia. Unter roten Schirmen verlieren sie sich in Gesprächen und ausweglos ineinander. Das Venezia bleibt ein Fixpunkt der beiden. Hier finden sie immer wieder zueinander zurück: als Paulina bei Bella einzieht und das alles gar nicht so einfach ist, als Bellas Mutter vor der Tür steht und bei den beiden unterkommen muss, als es Bella nach Berlin zieht und die Freiheit, die beide brauchen, zwischen ihnen Raum einnimmt.


DAS GEDICHT #33


DAS GEDICHT schlägt in seinem 33. Jahrgang eine Brücke der Verständigung zwischen den Generationen und lotet mit den Mitteln der Lyrik aus, welch großes Potenzial das Zusammenleben von Jung und Alt für unsere Gesellschaft bergen kann, sei es im öffentlichen Raum, am Arbeitsplatz oder im privaten Umfeld der Familie. 


Herausgegeben von Matthias Kröner und Anton G. Leitner

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Hrsg.: Barbara Staats & Magdalena Stieb

Mit Texten von Anna Maria Stadler, Vladimir Vertlib, Lisa-Viktoria Niederberger, Christian Lorenz Müller, Katharina J, Ferner, Laura Freudenthaler, Marlen Mairhofer u. a..

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Utopische Dichtung der Gegenwart

Die Nähe zum Utopischen ist der Lyrik schon in die Wiege gelegt. Wie verhält es sich damit in der Gegenwart? In einer Zeit, die uns durch Kriege und Klimawandel zunehmend finster erscheint? Wo gelingt der Affekt des Hoffens? Was kann das Leben weit machen? Über 30 zeitgenössische Lyriker:innen entwickeln Utopie als Schreibform, suchen den guten Ort, spüren der Melancholie als Quell des Utopischen nach und formulieren Utopiekritik und Dystopie – mit Freude am Sowohl-als-auch, am Dazwischen-Dichten und einer großen Lust an der Sprache.

Björn Hayer (Hg.) | Anthologie

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Schreibpädagogik - Eine Einführung

Schreibpädagogik verbindet kreatives Schreiben mit pädagogischen Haltungen. Das Schreiben ist eine kreative Kunstform, die Gedanken, Gefühle und Erfahrungen zum Leben erweckt.

Schreibpädagogisches Schreiben hat gesellschaftliche Relevanz: Menschen stärken ihre (Schreib-)Stimmen, Teilhabe wird ermöglicht und Räume für Reflexion, Dialog und Perspektivwechsel werden geschaffen. Gleichzeitig fördert es die persönliche Entwicklung: Schreibende lernen, sich selbst besser wahrzunehmen, ihre Haltung zu schärfen und ihre Ausdrucksfähigkeit weiterzuentwickeln.

Mit den praktischen Übungen und inspirierenden Impulsen in diesem Buch begleiten wir dich auf deinem Weg als Schreibpädagog:in, damit deine eigenen Texte und die der anderen zum Leuchten kommen.

Erika Kronabitter / Louise Kienzl / Anja Benning (Hrsg.) Schreibpädagogik Eine Einführung 2026, 158 Seiten broschiert, € 24,00, ISBN 978-3-7799-8940-0

Auch als E-Book erhältlich

ET 20.03.2026

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Im Dorf

Übers Wochenende fahren wir ins Waldviertel. Du hast das Auto deiner Mutter ausgeborgt. Sie verbringt ein paar Tage in Spanien. Wir haben sie gemeinsam zum Flughafen gebracht. Ich eurem Geplänkel lauschend auf der Rückbank. Wieso fliegst du nur für ein Wochenende, denkst du gar nicht ans Klima. – Nicht jeder kann sich die Zeit einteilen, wie es ihm beliebt, das müsstest du doch gerade wissen. Ich mische mich nicht ins Gespräch ein, denke aber, dass ich sofort mit dir nach Spanien fliegen würde, selbst nur für ein verlängertes Wochenende, aber stattdessen fahren wir nun eben nach Niederösterreich. Es ist Marillenzeit und eines deiner Familienmitglieder spielt in der Blasmusik beim Dorffest oder so ähnlich. Stell dich auf eine ordentliche Jause und einen guten Rausch ein und wehe du steigst mir dann nicht mehr ins Auto. Ich bring uns nachhause.

Katharina J. Ferner für #kkl62 „Empfindlichkeit“

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Veranstaltungen

Veranstaltungen 2026

Herbst / Winter 2026 - Details folgen zeitnah.

24.09.2026, 19:00 Buchpräsentation: Wir lieben nachts. Alte Schmiede, Wien.
25.09.2026, "salamanderin" beim Roter Salon, Musik & Lesung, Roter Salon der Oesterreichischen Interpretengesellschaft
(OESTIG LSG), Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien.
26.09.2026, Performance gemeinsam mit Chris Lauer am Poesie Plus Festival, Luxemburg.
30.09.2026, 19:00, Niedernsiller Stund, Samerstall, Niedernsill.
2.-04.10.2026 Lyrikworkshop am BöS gemeinsam mit Katharina Tiwald
4.10.2026 19:00, ALSO - Also Literatursonntag, Lerchenfelderstraße 132, 1080 Wien.
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11.10.2026,15:00-15:20, "Wir lieben nachts" auf der Frankfurter Buchmesse, Leseinsel der unabhängigen Verlage, Halle 3.0/ C69.
16.10.2026, 19:30, Lesung aus "Wir lieben nachts": Literatur im Schloss, Tamsweg.
31.10.2026 ". . . das nackte Wort" bei Cirque Rouge: Boudoir Bizarre, Palais Auersperg.
4.11.2026 tba.
19.11.2026, 19:00, "salamanderin" am ADIDO - Anno Dialekt Donnerstag, Lerchenfelderstraße 132, 1080 Wien.
13.11.2026, 19:30 Mosaik-Fest, Jazzit, Elisabethstraße, 5020 Salzburg.
28.11.2026, 15:30 "wir lieben nachts" auf der Buch Wien.
29.11.2026, 10:10, "Tuttifrutti oder Kunst?", Podiumsdiskussion, Donaulounge, Buch Wien.
3.12.2026 tba.
31.12.2026 tba.

“Wir lieben nachts”

Lesung & Gespräch: „Wir lieben nachts“

11.10..2026, 15:00-15:30, Lesinsel der unabhängigen Verlage - Kurt Wolff Stiftung, Halle 3.0/C69, Frankfurter Buchmesse.

Morgen wieder wir: Paulina ist angehende Journalistin, mal mehr, mal weniger ambitioniert, und gerade im Horoskop-Ressort gestrandet. Isabella – Bella – ist ein It-Girl der Wiener Szene und immer auf dem Sprung zum nächsten Event. Ihre Geschichte beginnt im Café Venezia. Unter roten Schirmen verlieren sie sich in Gesprächen und ausweglos ineinander. Das Venezia bleibt ein Fixpunkt der beiden. Hier finden sie immer wieder zueinander zurück: als Paulina bei Bella einzieht und das alles gar nicht so einfach ist, als Bellas Mutter vor der Tür steht und bei den beiden unterkommen muss, als es Bella nach Berlin zieht und die Freiheit, die beide brauchen, zwischen ihnen Raum einnimmt.

Katharina J. Ferner, geboren 1991, lebt als Poetin, Performerin, Kulturvermittlerin und Schriftstellerin in Salzburg und Wien. Sie ist Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift mosaik und Mitglied der Ö.D.A. (Österreichische Dialektautor:innen und -archive). Im &radieschen teilt sie Reiseeindrücke via „Fernpost“. www.kj-ferner.at

Moderation: Anna Kuppelwieser (Haymon).

“salamanderin” am ADIDO

Fr. 19.11.26 ,19:00, Anno Dialekt Donnerstag, Lerchenfelderstraße 132, 1080 Wien.

In diesen Gedichten wird unentwegt kommuniziert: Das lyrische Ich – eine junge Frau – telefoniert und stolpert über das Kabel, sie schreibt und liest Postkarten, sogar Telegramme gibt es, dazu Nachrichten am Display. Natürlich ist es trotzdem kompliziert, sich und einander zu verstehen, Doppeldeutigkeiten und Uneigentlichkeiten lassen viel Spielraum, von der Zermürbung gelangt man zum Mürbteig, im Appetit steckt petit, aber im Verlust ist immerhin auch Lust zu finden. Um den Mehrgleisigkeiten eine weitere Dimension zu verleihen, sind die Gedichte in Hochsprache und Dialekt verfasst, wobei sich die beiden Sprachen gegenseitig Facetten schenken, wenn etwa anlenden und anlehnen wie in einem Kippbild hin- und herwechseln. Und als wären die gegenwärtigen Mitmenschen nicht genug, verortet sich die Protagonistin auch in der Literaturgeschichte, im Mit- und Gegeneinander von Ingeborg Bachmann und Max Frisch etwa, und wir alle wissen, wie komplex diese Beziehung war. Ist das ein schlechtes Omen für das Ich und Ivan, der wohl anziehend, aber vielleicht keiner von den Guten ist?
Da liegen Einsamkeit, Ängste, Zittern und Herzklopfen nahe; wir wünschen bebend nur das Beste …